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Die Top-Trends der Jobsuche 2017

Der Dezember ist die Zeit für Jahresrückblicke: Die Jobbörse Indeed hat die Top-Suchbegriffe für das Jahr 2017 ausgewertet und kam zu überraschenden Ergebnissen. So verzeichneten die Suchen nach "Nebenjob/Minijob" ein Plus von 434 Prozent. Das Interesse am "Bundesamt für Migration" brach dagegen um 80 Prozent ein. Das zeigt, dass aktuelle Entwicklungen die Jobsuche sehr beeinflussen.

Für die Statistik hat Indeed die Jobsuchen im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Oktober 2017 ausgewertet. Dass so viele Menschen einen Neben- oder Minijob gesucht haben, hat der Jobbörse zufolge vor allem zwei Gründe. Manche wählen ihn bewusst, beispielsweise um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Andere, weil der eigentlich Hauptjob nicht für den Lebensunterhalt ausreicht. Die Spitzenposition bei den Suchbegriffen jedenfalls zeige, wie relevant das Thema auf dem Arbeitsmarkt ist.

Auf den weiteren Rängen folgen Suchen nach "Ausbildung 2017" (plus 350 Prozent) und "Augenoptiker" (plus 321 Prozent). Arbeitnehmer in Gesundheitsjobs würden bei einer immer älter werdenden Bevölkerung generell händeringend gesucht. Der Beruf Augenoptiker stand in diesem Jahr sowohl was die Stellenausschreibungen in dieser Branche als auch was die Jobsuchenden betraf ganz weit oben. Weitere Suchbegriffe mit starkem Zuwachs waren "Cyber Security", "Arbeiten von zu Hause" und "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit".

Rückläufig waren dagegen die Suchen nach "Bundesamt für Migration" und "Flüchtling" (minus 63 Prozent). Das Thema Migration scheint demnach 2017 nicht mehr so präsent wie im Vorjahr gewesen zu sein, heißt es bei Indeed. Einerseits seien weniger Geflüchtete nach Deutschland gekommen, andererseits nahm die mediale Berichterstattung dazu ab. Dies spiegele sich auch in deutlichen geringeren Jobsuchen mit diesen Begriffen wider.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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