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Unternehmenskultur: Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Berufliche Sicherheit, ein attraktives Gehalt und eine angenehme Arbeitsatmosphäre sind Bewerbern besonders wichtig. Vor allem beim letzten Punkt haben Arbeitgeber aber noch Nachholbedarf: Er steht bei ihren Employer-Branding-Maßnahmen lediglich auf dem neunten Platz. Das zeigt eine repräsentative Studie von Randstad, für die mehr als 4.300 Arbeitnehmer und Arbeitsuchende befragt wurden.

Weitere Schlüsselfaktoren für die Wahl des Arbeitgebers sind der Befragung des Personaldienstleisters zufolge flexible Arbeitsmodelle, die finanzielle Stabilität des Unternehmens sowie die Work-Life-Balance. Interessante Arbeitsinhalte oder Möglichkeiten zur Karriereentwicklung spielten indes nur für jeweils etwa ein Drittel eine große Rolle.

Beim Thema Arbeitsatmosphäre gibt es nach wie vor eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit, heißt es bei Randstad weiter: "Arbeitsatmosphäre und Unternehmenskultur sind untrennbar miteinander verbunden. Doch gerade hier scheint es noch in vielen Firmen zu haken", sagt Andreas Bolder, Director Group HR bei Randstad.

Gründe, daran etwas zu ändern, gibt es genug, denn die Unternehmenskultur kann entscheidend im Wettbewerb um die besten Talente sein. So haben 80 Prozent der Befragten schon einmal ihren Arbeitgeber aufgrund der Unternehmenskultur gewechselt. 87 Prozent der befragten Arbeitnehmer gaben zudem an, sich aufgrund der passenden Unternehmenskultur bei einem Arbeitgeber zu bewerben. "Investitionen in diesen Schlüsselfaktor leisten mehr für das Employer Branding als Einzelmaßnahmen zur Mitarbeiterbindung oder für eine bessere Work-Life-Balance", folgert Andreas Bolder.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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