Führungskräfte zeigen sich (noch) wenig verspielt

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Gamification und Playful Business ist für die große Mehrheit der Führungskräfte ein Buch mit sieben Siegeln. Das geht aus einem Management Report des Hernstein Instituts für Management und Leadership hervor. Weniger als zehn Prozent der mehr als 1.500 Befragten aus Deutschland und Österreich verbinden mit den Begriffen eine konkrete Vorstellung. Auch in der Anwendung überwiegt die Skepsis. So gaben 41 Prozent an, dass Gamification für sie nicht in die derzeitige Unternehmenskultur passt....

Bedarf an Mitarbeitern mit Digitalwissen steigt

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Mitarbeiter mit digitalen Fähigkeiten sind zunehmend gefragt, das gilt nicht mehr nur für technische Berufe. Jeder dritte Personaler hält die Besetzung der freien Stellen für schwierig. Neben dem Mangel an geeigneten Kandidaten gibt es noch andere Hürden. Fast zwei Drittel der Personaler hierzulande (62 Prozent) geben an, dass die Einstellungsraten von Mitarbeitern mit digitalen Skills im ersten Quartal dieses Jahres deutlich gestiegen sind und dass der Bedarf weiter wächst. Dafür gibt es...

Glück und Zufriedenheit: Es muss nicht immer ein Studium sein

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Das Studium gilt vielen als der Königsweg zum Berufseinstieg. Eine Studie von meinestadt.de rückt das Bild nun etwas zurecht. Demnach sind Nicht-Akademiker ebenso zufrieden mit dem Job wie Akademiker. Auf ihre erste Arbeitsstelle fühlen sie sich sogar meist besser vorbereitet. Unternehmen sollten diese Trümpfe ziehen, wenn sie junge Menschen von einer Lehre überzeugen möchten. Insgesamt haben der Online-Stellenmarkt und das Marktforschungsinstitut Respondi 2.068 Menschen aus beiden Gruppen...

Umsetzungsstand menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten wird überprüft

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Eine Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte sowie Verfahren, die potenziell nachteilige Auswirkungen unternehmerischen Handelns auf die Menschenrechte verhüten oder vermindern, gehören zu den Maßnahmen, die die Bundesregierung von deutschen Unternehmen erwartet. Ein entsprechender Aktionsplan wurde 2016 verabschiedet. Nun werden erste Betriebe evaluiert. Der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der Vereinte Nationen-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (2016-2020),...

Chance für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Quereinsteiger im nichtakademischen Segment

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Sogenannte Blue Collar Jobs sind überwiegend von körperlicher Arbeit geprägt und umfassen Branchen wie die Gastronomie, Hotellerie, das Handwerk und die industrielle Fertigung. Mobilejob.com hat bereits 2017 eine Studie zu dem Arbeitsmarkt veröffentlicht, der in Deutschland nach Unternehmensangaben mehr als 80 Prozent der Arbeitnehmer ausmacht. Nun folgt ein Whitepaper zum Thema Quereinstieg. Das Recruitingportal definiert Blue Collar-Arbeitnehmer als solche, die in Berufen arbeiten, für...

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse 2017 um 14 Prozent gestiegen

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Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) sind vergangenes Jahr bundesweit in 21.800 Fällen berufliche Abschlüsse, die im Ausland erworben wurden, als "vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation" anerkannt worden. Damit sei die Zahl der anerkannten Abschlüsse im Vergleich zu 2016 um fast 14 Prozent gestiegen. Als vollständig gleichwertig sind demnach 13.600 Anträge beschieden worden, als eingeschränkt gleichwertig 8.200, entweder mit Auflage...

Führungskraft zu werden verliert an Attraktivität

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Der digitale Wandel betrifft alle Bereiche in Unternehmen, vor allem aber die Führungskräfte. Sie müssen die Veränderungen proaktiv begleiten, während hierarchische Strukturen gleichzeitig weniger wichtig werden. Das führt dazu, dass es für viele Menschen weniger erstrebenswert wird, solche Leitungspositionen einzunehmen. Das zeigt eine aktuelle Befragung zum Thema Digital Leadership. Insgesamt haben die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) und das Fraunhofer-Institut für...

New Work: Viele Unternehmen sind verunsichert

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28 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region sehen sich als "relativ weit fortgeschritten", was die Entwicklung zu Arbeitsplätzen der Zukunft betrifft. Vor Jahresfrist waren es allerdings noch 40 Prozent. Vor allem die IT-Infrastruktur und die Akzeptanz der Mitarbeiter sind die größten Herausforderungen im Bereich New Work, zeigt eine Studie von Sipgate und IDG Research Services. Insgesamt wurden dafür Top- und IT-Manager sowie Führungskräfte anderer Abteilungen und weitere Mitarbeiter aus...

PwC-Studie: Auch Start-ups haben mit Personalmangel zu kämpfen

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Wie die Großen, so die Kleinen: Die Personalplanung und -rekrutierung gilt für viele Start-ups als die derzeit größte Herausforderung. Das zeigt eine Studie der Beratung PwC, für die 1.000 Jungunternehmen befragt wurden. 62 Prozent von ihnen bezeichneten die Mitarbeitersuche als eher oder sehr schwierig - vor allem wegen des Fachkräftemangels oder zu hoher Gehaltsforderungen. Der Bedarf ist groß: 61 Prozent der Start-ups planen personelle Aufstockungen, im Durchschnitt um acht Prozent. Die...

Dramatische Fachkräftesituation in Frage gestellt

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Eine aktuelle Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung relativiert Darstellungen von Beratungsfirmen und Unternehmerverbänden über einen gravierenden, flächendeckenden Fachkräftemangel in teils siebenstelliger Größenordnung. Laut Datenbestand der Bundesagentur für Arbeit fehle es, so das WSI, auf dem Arbeitsmarkt lediglich in einigen Branchen an geeigneten Fachkräften, beispielsweise in Gesundheits- und Pflegeberufen, in der Baubranche...

SKF GmbH: Harald Speck ist neuer Arbeitsdirektor

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Seit dem 1. September ist Harald Speck Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der SKF GmbH. Der 55-Jährige folgte beim Wälzlagerkonzern als Arbeitsdirektor auf Martin Johannsmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, der die Position ein Jahr lang interimistisch innehatte. Harald Speck hat Maschinenbau (Dipl.-Ing.) und Personal- & Organisationsentwicklung (M.A.) studiert und arbeitet bereits seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn 1988 bei SFK. Zunächst war er als in Mühlheim als...

Nur 16,4 Prozent der deutschen Mittelständler werden von einer Frau geführt

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Der Anteil der Frauen in den Chefetagen deutscher Mittelständler ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozentpunkte zurückgegangen. Nur noch 16,4 Prozent der Unternehmen sind unter weiblicher Führung, zeigt eine Sonderauswertung von KfW-Research. Der Rückgang sei bedenklich, da die deutsche Wirtschaft immer dringender gut ausgebildete Frauen brauche. Datengrundlage der Auswertung ist das KfW-Mittelstandspanel, eine jährlich durchgeführte repräsentative Erhebung. Sie zeigt auch, dass...