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Opel: Ulrich Schumacher hat die Firma verlassen

Zum 28. Februar 2018 hat Ulrich Schumacher die Opel Automobile GmbH verlassen. Er war dort seit Mai 2013 Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor. Von Januar 2015 bis April 2017 fungierte Schumacher auch als Sprecher des Vorstands.

Wie das Unternehmen verlauten ließ, hatte Schumacher darum gebeten, ihn aus persönlichen Gründen von seinen Pflichten zu entbinden und der Aufsichtsrat hat diesem Wunsch entsprochen. Einen Nachfolger will Opel so schnell wie möglich benennen. CEO Michael Lohscheller würdigte, dass Ulrich Schumacher den Personalbereich in den letzten Jahren neu aufgestellt und zu einem wesentlichen Faktor der Unternehmensstrategie gemacht habe. Xavier Chéreau, Personalchef der Groupe PSA, die Opel und seine britische Schwester Vauxhall im August 2017 übernommen hatte, sagte, Schumacher habe eine wichtige Rolle beim "nahtlosen Übergang" von Opel zur Groupe PSA gespielt.

Die Sanierung von Opel ist indes noch nicht abgeschlossen. Der neue Mutterkonzern PSA will das Arbeitsvolumen deutlich zurückfahren. Dazu wurde bereits Kurzarbeit eingeführt und älteren Mitarbeitern wurden Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen angeboten. Diese Situation soll Insidern zufolge auch der Grund dafür sein, dass Schumacher gegangen ist, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtete.

Ulrich Schumacher begann seine Karriere nach einem Jurastudium 1987 in der europäischen Ford-Organisation in Deutschland und England, zuletzt war er bei Ford Deutschland Personalvorstand und Arbeitsdirektor. 2003 wechselte er für fünf Jahre in gleicher Position zum Versicherungskonzern Allianz. Von Juni 2009 bis Dezember 2010 war Schumacher Vice President HR beim Automobilzulieferer Magna International Europe. Anschließend arbeitete er ein Jahr lang als Consultant. Im Januar 2012 ging er als Vice President Human Resources Europe zu Toyota Boshoku und war dort bis April 2013 tätig.

Die > Opel Automobile GmbH mit Stammsitz in Rüsselsheim beschäftigt rund 37 000 Mitarbeiter, davon 19 000 in Deutschland.

Quelle: Personalwirtschaft.de

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