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Top-Arbeitgeber 2018: Wirtschafts- und Ingenieursabsolventen haben gewählt

Welche Arbeitgeber sind aktuell am attraktivsten für Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und des Ingenieurwesens? Das Trendence Absolventenbarometer 2018 zeigt, dass zwar einige Automobilhersteller nach wie vor vorne liegen, die Branche jedoch insgesamt an Bedeutung verloren hat; dafür hat die Beraterbranche zugelegt.

Sowohl bei den angehenden Wirtschaftsexperten als auch bei den Ingenieuren ist BMW der beliebteste Arbeitgeber des Jahres. Auf den Plätzen zwei und drei liegen bei Absolventen beider Fachrichtungen Daimler/ Mercedes-Benz und Audi. Daimler/Mercedes-Benz ist zum ersten Mal seit 15 Jahren auf Rang zwei aufgestiegen und hat damit Audi überholt. Die Automobilhersteller haben dennoch insgesamt in der Gunst der Absolventen verloren, vor allem bei Wirtschaftswissenschaftlern, bei denen die Beraterbranche dieses Jahr vorne liegt. Für das Trendence Absolventenbarometer 2018 wurden 55 000 abschlussnah Studierende von 196 Hochschulen in Deutschland repräsentativ befragt.

Beratungsfirmen derzeit beliebter als Automobilhersteller

Bei den Wirtschaftswissenschaftlern folgen auf den Plätzen vier bis zehn Adidas, Porsche, Google, die Lufthansa, Bosch, PwC und Apple. 20 Prozent der Absolventen bevorzugen Beratungen als Wunscharbeitgeber; 19 Prozent möchten bei Automobilherstellern arbeiten. Damit haben Consulting-Unternehmen die Automobilhersteller als beliebteste Branche dieser Studierenden abgelöst. Aber auch innerhalb der sogenannten Big Four der Branche, den größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, haben sich die Präferenzen der Absolventen verändert. Deloitte erzielte mit Platz 17 seine bisher beste Position im Ranking und rückte damit näher an PwC, EY (Platz zehn) und KPMG (Platz 15) heran. Auf den Plätzen vier bis zehn der beliebtesten Arbeitgeber bei angehenden Ingenieuren befinden sich Porsche, Bosch, Airbus, Siemens, Volkswagen, Google und Lufthansa Technik.

Konsumgüterbranche steigt in der Gunst der Absolventen ab

Neben den diesjährigen Verlierern im Arbeitgeber-Ranking gehören neben den Automobilherstellern auch die FMCG-Produzenten, die Hersteller schnelldrehender Konsumgüter. Ob Nahrungsmittel-, Körperpflege- oder Reinigungsmittelhersteller - FMCG-Produzenten finden sich nicht mehr unter den Top 20 der beliebtesten Arbeitgeber. Am meisten verloren die Unternehmen Haribo, Ferrero, Red Bull und Unilever.

Führungskompetenz bei der Wahl des ersten Arbeitgebers extrem wichtig

Die Studierenden wurden auch nach den für sie wichtigsten Kriterien bei der Wahl des ersten Arbeitgebers gefragt. Danach steht ein guter Führungsstil für rund 95 Prozent der Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler an der Spitze, mit steigender Tendenz. Rund jeder zweite Studierende wünscht sich Vorgesetzte, die gut motivieren und organisieren. Jeder Vierte möchte Chefs, die mit Kritik umzugehen wissen und Konflikte managen. Bis dahin sind sich die angehenden Wirtschaftsexperten und Ingenieure einig. Während sich jedoch mehr als jeder vierte Wirtschaftswissenschaftler (27 Prozent) einen empathischen Chef wünscht, ist es bei den Ingenieuren nur jeder sechste.

Digitals haben besondere Wünsche

Aus den Studienergebnissen geht außerdem hervor, dass sich die Digitals unter den Absolventen, die Bewerber mit besonders ausgeprägten digitalen Kompetenzen und einer positiven Einstellung gegenüber der Digitalisierung, gegenüber anderen Absolventen dadurch unterscheiden, dass sie sich öfter flexible Arbeitszeiten, Weiterbildung und Überstundenausgleich wünschen, außerdem legen sie mehr Wert auf Home Office und leistungsbezogene Boni.

Quelle: Personalwirtschaft.de

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