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Bedarf an Mitarbeitern mit Digitalwissen steigt

Mitarbeiter mit digitalen Fähigkeiten sind zunehmend gefragt, das gilt nicht mehr nur für technische Berufe. Jeder dritte Personaler hält die Besetzung der freien Stellen für schwierig. Neben dem Mangel an geeigneten Kandidaten gibt es noch andere Hürden.

Fast zwei Drittel der Personaler hierzulande (62 Prozent) geben an, dass die Einstellungsraten von Mitarbeitern mit digitalen Skills im ersten Quartal dieses Jahres deutlich gestiegen sind und dass der Bedarf weiter wächst. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: 53 Prozent der Recruiter nennen die gute Wirtschaftslage, 44 Prozent geben an, dass die Anzahl von Jobprofielen mit digitaler Kompetenz gestiegen ist. Rund zwei von drei Unternehmen planen, digitales Wissen auch top-down zu implementieren und suchen nach entsprechend qualifiziertem Personal für die Leitung von Geschäftsbereichen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von LinkedIn unter 600 Personalfach- und -führungskräften aus Unternehmen und Recruiting-Agenturen in den Regionen Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Berlin, München und Köln. Die Befragten kommen aus den Branchen Marketing und Kommunikation, Finanz- und Bankwesen, Software und IT, produzierendes Gewerbe, Forschung und Entwicklung sowie Personalwesen.

Auch Recruiter mit digitalen Kompetenzen sind schwer zu finden

Zwei Drittel der Studienteilnehmer sind zuversichtlich, für die vakanten Stellen geeignete Mitarbeiter zu finden. Ein knappes Drittel (31 Prozent) bezeichnet die Suche nach Kandidaten mit digitaler Kompetenz jedoch als schwierig oder sehr schwierig. Die Branche, die die meisten Mitarbeiter mit digitalen Skills benötigt, hat auch die größten Probleme bei der Rekrutierung: Im Bereich Software und IT geben 36 Prozent der befragten Personaler an, dass sich die Stellenbesetzung schwierig gestaltet. Weitere Branchen und Berufe, bei denen es für Unternehmen besonders problematisch ist, Personal mit digitalen Fähigkeiten zu rekrutieren, sind Automotive, öffentliche Verwaltung sowie Juristen mit jeweils 26 Prozent, Bildung und Non-Profit-Organisationen mit je 24 Prozent, Marketing und Kommunikation mit 23 Prozent sowie Healthcare, Logistik und Recruiter selbst mit jeweils 22 Prozent.

Weitere Hürden bei der Jobbesetzung: Konkurrenz und Definition der Skill-Profile

Die größte Hürde für eine erfolgreiche Besetzung der ausgeschriebenen Digitalstellen ist der Mangel an geeigneten Kandidaten; ein Drittel der Recruiter gibt dies an. Ein weiteres knappes Drittel nennt die Konkurrenz durch internationale Unternehmen als Hemmnis. 29 Prozent tun sich schwer damit, die gesuchten digitalen Skill-Profile konkret zu spezifizieren und zu beschreiben. 28 Prozent der Befragten sind sich nicht sicher, ob sie in ihrem Unternehmen wettbewerbsfähige Gehälter anbieten. Ebenso viele Personaler führen eine mangelnde Umzugsbereitschaft von Kandidaten innerhalb Deutschlands an.

Quelle: Personalwirtschaft.de

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