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Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz

Die möglichen Vor- und Nachteile "Künstlicher Intelligenz" in der Arbeitswelt beleuchtet die aktuelle PwC-Studie "Der digitale Arbeitsmarkt 2018", in deren Rahmen Deutsche ab einem Alter von 18 Jahren online und bevölkerungsrepräsentativ nach ihrer Meinung zum Thema befragt wurden.

Mehr als zwei Drittel der Studienteilnehmer (67 Prozent) äußert sich demnach generell positiv zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz. Wer beispielsweise schwere körperliche Arbeit verrichtet, erwarte vor allem, durch effiziente Veränderungen physisch entlastet zu werden, so 39 Prozent der betroffenen Beschäftigten. Bei kreativer Büro-Tätigkeit gehe es hingegen um mehr kreativen Spielraum (41 Prozent) und bei allen Befragten um weniger Monotonie dank der Entbindung von Routineaufgaben (51 Prozent).

Allerdings rechnen laut Studie nur 40 Prozent der Deutschen damit, dass sich die Arbeit mithilfe von KI schneller oder weniger fehlerhaft erledigen lässt. Besonders die fehlende emotionale Ebene wird bemängelt: Dass KI gerade deshalb auch keine Vorurteile kennt, bewerteten lediglich 37 Prozent als vorteilhat. Im zwischenmenschlichen Bereich, etwa bei Jobs im Gesundheitswesen, werde der Mangel an Emotionalität jedoch von 54 Prozent sogar als gravierender Nachteil gesehen.

Spitzenreiter bei den Befürchtungen im Zusammenhang mit KI sei aber der mögliche Wegfall von Arbeitsplätzen in bestimmten Beschäftigungsbereichen, der 65 Prozent der Befragten Sorge bereite. 19 Prozent erwarteten in den kommenden fünf bis zehn Jahren zudem negative Auswirkungen auf ihren Arbeitsplatz. Hendrik Reese, studienverantwortlicher KI-Experte bei PwC, beruhigt indes: "So wie es heute aussieht, könnten mehr Arbeitsplätze durch die Technologie entstehen als Arbeitsplätze durch Automatisierung wegfallen. Die Art vieler Berufstätigkeiten ändert sich, insbesondere Routinejobs werden weniger und neue Arbeitsplätze entstehen".

In Hinblick auf den rasanten Fortschritt der Digitalisierung fühlt sich zwar laut Umfrage fast die Hälfte der Deutschen überfordert (48 Prozent), doch würden ebenso viele ihre neuen persönlichen Chancen durch den Einsatz von KI am Arbeitsplatz begrüßen. "Die Studie belegt einige Unsicherheit in der Bevölkerung beim Blick in die Zukunft, wenn es um Software-Roboter geht. Doch Optimismus und Neugier überwiegen. Und genau das brauchen wir, wenn Automatisierung durch KI zum Vorteil der Menschen zum Einsatz kommen soll", erklärt abschließend PwC-Studienmacher Christian Kirschniak

Dieser Beitrag wurde erstellt von Dr. Frank Walpuski.

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