Mehr Urlaub für Ältere - möglich, aber wenig populär

Wolters Kluwer Lohn und Gehalt
Sollen ältere Beschäftigte mehr Urlaubstage erhalten als junge? Nein, sagten 68,8 Prozent der Teilnehmer einer nicht-repräsentativen Befragung der Jobbörse Monster. Immerhin 22,8 Prozent glaubten dagegen, dass ältere Mitarbeiter mehr Erholung benötigen, und dementsprechend mehr Urlaub bekommen sollten. Ein Mittelweg könnten flexible Urlaubszeitmodelle sein. Wie diese aussehen könnten, wollte Monster von den insgesamt 1.713 befragten Arbeitnehmern aus Deutschland ebenfalls wissen. Zu den...

Europaweites System zum Austausch von SV-Daten gestartet

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Der Start für ein EU-weites elektronisches System zum Austausch von Sozialversicherungsdaten ist gemacht. Zunächst können Island, Lichtenstein, Norwegen und die Schweiz über die von der EU-Kommission verwaltete Plattform Informationen austauschen. Damit sollen die Bearbeitungszeit verkürzt, Betrug bekämpft und Verwaltungen effizienter werden. Bis Juli 2019 soll der Austausch europaweit erfolgen. Seit Anfang Juli können 15.000 Sozialversicherungsträger in den vier genannten...

Entgelttransparenzgesetz in Kraft getreten

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Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen am 6. Juli sei ein wichtiger Schritt hin zu mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern getan, sagte Bundesfrauenministerin Dr. Katarina Barley. Damit einher geht beispielsweise ein Anspruch der Beschäftigten auf Auskunft darüber, wie sie im Vergleich zu Kollegen mit gleichwertiger Arbeit bezahlt werden. Das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) ist am 5. Juli im Bundesgesetzblatt verkündet worden....

Permanenter Lohnsteuer-Jahresausgleich für kurzfristig hohe Löhne bleibt dauerhaft

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Der Bundesrat hat das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz beschlossen. Darin wird auch der sogenannte permanente Lohnsteuer-Jahresausgleich für jene, die kurzfristig durch eine befristete Tätigkeit einen höheren Lohn als im Hauptberuf erhalten, gesetzlich verankert. Der Betrag kann auf einen längeren Zeitraum umgelegt werden, was zu einem geringeren Lohnsteuerabzug führt. Bislang gelte der permanente Lohnsteuer-Jahresausgleich nur aufgrund einer jährlich verlängerten Verwaltungsregelung, ...

Pflege-Mindestlohn steigt von 2018 an in mehreren Stufen

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Der Pflegemindestlohn steigt vom 1. Januar 2018 an in mehreren Stufen auf bis zu 11,35 Euro (West) beziehungsweise 10,85 Euro (Ost) im Jahr 2020. Im kommenden Jahr beträgt die Lohnuntergrenze 10,55 Euro im Westen und 10,05 Euro im Osten. Der Pflege-Mindestlohn gilt auch für nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber nicht in Privathaushalten. Von dem Pflege-Mindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro liegt, würden vor allem Pflegehilfskräfte...

Erster Jobwechsel spült meist mehr Geld in die Kasse

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Der Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber lohnt sich - zumindest, was das Gehalt betrifft. Wie die Jobbörse Stepstone nach einer Auswertung von 30.000 Datensätzen aus dem unternehmenseigenen Gehaltsreport berichtet, verdienen Arbeitnehmer nach ihrem ersten Stellenwechsel durchschnittlich 8 Prozent mehr. Unabhängig davon gibt es Branchen mit besonders treuen und besonders wechselwilligen Mitarbeitern. Acht von zehn Arbeitnehmern haben dem Report zufolge schon mindestens einmal den Arbeitgeber...

BMAS: Künstlersozialabgabe sinkt 2018 deutlich

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Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung wird nächstes Jahr deutlich von 4,8 auf 4,2 Prozent sinken. Eine entsprechende Verordnung wurde vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) in die Ressortabstimmung gegeben. Sie soll bis Ende September 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Die Senkung wurde im Wesentlichen durch verstärkte Prüf- und Beratungstätigkeiten der Deutschen Rentenversicherung und der Künstlersozialkasse möglich, berichtet das Ministerium. Grundlage dafür war das Gesetz...

Absolventengehälter: Chemiebranche zahlt am meisten

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Aufgrund der hohen Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften bekommen Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss in Deutschland auch weiterhin hohe Gehälter. Am besten zahlen Arbeitgeber der Chemie-Branche. Hochschulabsolventen verdienen hierzulande im Schnitt 37 Prozent mehr als Berufstätige ohne akademische Ausbildung. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Absolventen mit akademischem Abschluss liegt bei 43.500 Euro brutto. Wer einen Master-Abschluss mitbringt, verdient noch einmal neun...

Zweit-Kopie einer Rechnung im Umsatzsteuer-Vergütungsverfahren

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Nach Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 17. Mai 2017 V R 54/16 ist auch die Kopie einer Rechnungskopie als Kopie der Originalrechnung anzusehen. Gemäß einer Neuregelung aus dem Jahr 2010 müssen im Ausland ansässige Unternehmer den Antrag auf Vergütung ihrer im Inland abziehbaren Vorsteuerbeträge auf elektronischem Wege stellen. Durch diese zur Vereinfachung des Vergütungsverfahrens gedachte Änderung können demzufolge keine Originalunterlagen mehr eingereicht werden - stattdessen werden...

Studie: Beschäftigungsboom erreicht nicht alle Einkommensschichten gleich stark

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Die Mitte schrumpft, die Ränder wachsen: Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer Studie herausgefunden hat, ist der Anteil der Bevölkerung in Deutschland mit mittlerem Einkommen zwischen 1995 und 2015 gesunken. Gleichzeitig hat der Anteil der Armutsbedrohten und der Reichen zugenommen. Der Beschäftigungsanstieg der vergangenen Jahre hat nicht alle gleich erreicht. "Trotz deutlichem Rückgang der Arbeitslosigkeit sind die Einkommen heute ungleicher verteilt...

Master-Absolventen und Diplomanden verdienen am besten

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Mit steigendem Alter und längerer Berufserfahrung werden die Einkommensunterschiede zwischen verschiedenen Qualifikationsgruppen immer größer. Während sich Bachelor-Absolventen zunehmend von Arbeitnehmern mit beruflichen Fortbildungsabschlüssen absetzen können, müssen sie ihrerseits Einkommensnachteile gegenüber Master- und Diplomabsolventen hinnehmen. Das ist ein Kernergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Analysen basieren auf Daten der...

Mehr Lohnzuwachs dank weniger Jobwechsel?

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Wer im Leben generell das Risiko scheut, wird sich zu Beginn seines Berufslebens auch seltener für einen Jobwechsel entscheiden. Dennoch kann er deshalb nicht unbedingt auf ein deutlich höheres Lohnniveau hoffen als risikofreudigere Kollegen, die entsprechend häufiger den Arbeitsplatz wechseln. Inwiefern die Risikoeinstellung von Berufsanfängern sich auswirkt auf die Anzahl der Jobwechsel und die daraus folgende Lohnentwicklung, hat eine empirische Studie des Zentrums für Europäische...
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