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Erster Jobwechsel spült meist mehr Geld in die Kasse

Der Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber lohnt sich - zumindest, was das Gehalt betrifft. Wie die Jobbörse Stepstone nach einer Auswertung von 30.000 Datensätzen aus dem unternehmenseigenen Gehaltsreport berichtet, verdienen Arbeitnehmer nach ihrem ersten Stellenwechsel durchschnittlich 8 Prozent mehr. Unabhängig davon gibt es Branchen mit besonders treuen und besonders wechselwilligen Mitarbeitern.

Acht von zehn Arbeitnehmern haben dem Report zufolge schon mindestens einmal den Arbeitgeber gewechselt. 16 Prozent haben schon zwei Stellenwechsel hinter sich, 15 Prozent drei. Immerhin einer von zehn hat bereits mindestens vier Mal den Arbeitgeber gewechselt.

Oftmals zahlte sich das finanziell aus: "Der Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber ist in der Regel mit einer Gehaltserhöhung verbunden", berichtet Stepstone. Branchenübergreifend verdienten Arbeitnehmer nach ihrem ersten Stellenwechsel durchschnittlich 8 Prozent mehr. Von nochmals 7 Prozent mehr Gehalt profitierten jene, die ein zweites Mal wechselten. Verlockend ist ein Wechsel vor allem für Designer und Architekten, die nach ihrem ersten Stellenwechsel fast ein Fünftel mehr verdienten. Auf den weiteren Rängen folgen Ärzte (plus 18 Prozent) und Juristen (plus 15 Prozent).

Wie oft gewechselt wird, hängt aber auch von der Branche ab, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Bei den Fachkräften in technischen Ausbildungsberufen haben sich schon 85 Prozent mindestens einmal einen neuen Arbeitgeber gesucht. Ärzte (84 Prozent), Pflegekräfte und Vertriebler (je 83 Prozent) sind ebenfalls sehr wechselfreudig. Dagegen sind Naturwissenschaftler eher loyal: 38 Prozent von ihnen sind immer noch bei ihrem ersten Arbeitgeber. Ihrem Job ähnlich treu sind Angestellte in der Bankenbranche (32 Prozent) und Ingenieure (31 Prozent).

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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