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Gehaltsreport offenbart große regionale und branchenabhängige Unterschiede

Arzt oder Führungskraft in Hessen müsste man sein. Dann stehen die Chancen laut des Stepstone Gehaltsreports gut, überdurchschnittlich viel zu verdienen. Chefs beispielsweise können sich über 25 Prozent mehr Geld freuen als Fachkräfte ohne Personalverantwortung. Im Vergleich der Bundesländer beansprucht Hessen den Spitzenplatz - wohl auch, weil die Bankenbranche die zweithöchsten Gehälter zahlt.

Der Report beruht auf einer Auswertung der Daten von rund 50.000 Fach- und Führungskräften, die an einer Online-Befragung teilgenommen haben. Die angegebenen Durchschnittsgehälter sind Bruttojahresgehälter mit allen variablen Bezügen. Demnach liegt das jährliche Durchschnittsgehalt in Deutschland insgesamt bei 58.150 Euro. Nach Berufsgruppen aufgeschlüsselt verdienen Ärzte mit 84.230 Euro am meisten, gefolgt von Banking-Spezialisten (70.890) und Ingenieuren (66.960 Euro).

Darüber hinaus haben Führungskräfte mit 66.650 Euro im Schnitt ein wesentlich höheres Gehalt als Fachkräfte ohne Personalverantwortung (53.260 Euro). "Auch ein Studium zahlt sich ein Leben lang aus", heißt es bei Stepstone weiter. Fachkräfte mit akademischer Ausbildung bekommen deutlich höhere Gehälter (64.970 Euro) als Angestellte ohne Studienabschluss (50.100 Euro). Diese Lücke könne auch durch langjährige Berufserfahrung nicht mehr geschlossen werden.

Im Branchenvergleich zeigen sich ebenfalls große Unterschiede. So zahlen die Pharmaindustrie (69.380 Euro), Banken (69.210 Euro) und die Autoindustrie (66.900 Euro) am meisten, während sich Fachkräfte aus dem Bereich Agentur, Werbung, Marketing und PR durchschnittlich mit 48.900 Euro begnügen müssen.

Die Top-Verdiener leben dem Report zufolge in Hessen, wo die Höhe des Durchschnittsgehalt von Fachkräften bei 63.350 Euro liegt. Es folgen Baden-Württemberg (62.100 Euro) und Bayern (61.700 Euro). Schlusslichter sind Brandenburg (44.240 Euro), Sachsen-Anhalt (44.220 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (42.650 Euro). Große Unternehmen zahlen überdurchschnittlich, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick sind hier abrufbar.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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