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Flexible Arbeitsmodelle stehen hoch im Kurs

Flexibles Arbeiten ist bei der Mehrheit der Arbeitnehmer beliebt, weil es eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht - und Deutschland ist bei solchen Modellen Vorreiter. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Randstad-Arbeitsbarometers. Hierzulande haben 52 Prozent der Arbeitnehmer die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, während es in Tschechien beispielsweise nur 26 Prozent sind.

Die Umfrage wurde in 33 Ländern durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt. Eine besonders große Diskrepanz wurde in Frankreich deutlich: Hier bevorzugen 86 Prozent (Deutschland: 76 Prozent) flexibles Arbeiten, während tatsächlich nur 39 Prozent die Möglichkeit dazu haben.

Die unterschiedliche Schnelligkeit bei dem Wandel zu flexiblen Modellen führt Randstad unter anderem auf politische Vorgaben zurück. So gebe beispielsweise das Arbeitszeitgesetz strenge Auflagen vor, die noch aus einer Zeit vor mobilem Arbeiten und Home-Office stammten. Nicht nur in Frankreich, auch in Spanien sind die Regeln noch deutlich strikter, dort setzen nur 36 Prozent der Arbeitgeber auf mehr Flexibilität. In Osteuropa hielten besonders viele Unternehmen an traditionellen Modellen fest.

Dabei ist der Bedarf vorhanden: In allen genannten Ländern lag die Zustimmung zum flexiblen Arbeiten bei mindestens 70 Prozent. "Freiraum und Selbstbestimmtheit stehen häufig ganz oben auf der Prioritätenliste von Arbeitnehmern", kommentiert Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland, die Ergebnisse. Wenn sie richtig eingesetzt würden, könnten flexible Arbeitsmodelle sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitern nutzen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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